Die traditionelle chinesische Ernährungslehre

 
Seit Tausenden von Jahren bedient sich die traditionelle chinesische Medizin (TCM) eines ganzheitlichen Ernährungssystems, um die Gesundheit des Menschen zu erhalten und bereits eingetretene Störungen im Organismus zu beheben.

Das östliche Denken über Ernährung beruht auf der Vorstellung, dass Nahrung nur dann von guter Qualität ist, wenn sie verwertet werden kann. Fehlt es dem Menschen an Energie (Qi) -Verdauungsenergie- dann wird er das Wertvolle nicht wandeln, d.h. nicht für sich selbst wertvoll machen können.

Wirkungsvolle Gesundheitsvorsorge!!


Treten Beschwerden oder Krankheiten auf, versucht der Patient zuerst alles im Rahmen seiner Möglichkeiten zu unternehmen, um selbst mit der Krankheit fertig zu werden. Er stellt seine Ernährung entsprechend um und ändert sein Lebensstil.
Mit der Ernährungslehre der TCM gelingt es, den Organismus in einer Weise zu stärken, dass Krankheit erst gar nicht entsteht.

Die Ernährungsempfehlungen werden immer individuell auf den Patienten zugeschnitten. Sie kommen zum Einsatz, wenn ein gründlicher Befund des Energetischen Zustandes aller Organsysteme erstellt wurde.

Was hat das mit uns hier im Westen zu tun?


Diese uralte Weisheitslehre kann sehr gut auf unser heutiges Leben und unsere Lebensmittel übertragen werden. Ernährung nach TCM heisst nicht chinesisch essen. Auch bei uns weiss oder hat man mindestens schon lange gewusst, wie einzelne Lebensmittel wirken. Zwei anschauliche Beispiele unseres Wissens über die Wirkungsweise von Lebensmitteln. Wissen Sie warum wir Senf zu Würsten essen? Oder warum wir Wacholderbeeren mit dem Sauerkraut mitkochen? Senf hilft tierisches Fett verdauen und Wacholderbeeren machen das Sauerkraut leichter verdaubar (weniger Blähungen).

Keine Zeit zum Kochen


Unser Jahrhundert hat ein, die Gesundheit bedrohendes Phänomen hervorgebracht: den Zeitmangel. So ist es nur nahe liegend, dass zeitsparende Ernährungsempfehlungen, z.B. Fertiggerichte, Tiefkühl- und Mikrowellenkost dankbar angenommen werden.

Leider haben alle diese Zeitsparer eines gemeinsam: Sie nehmen dem Lebensmittel das Leben. Sie verstören das Qi - die Energie. Sie verursachen sogar Energiemangel, vor allem im Verdauungstrakt. Bei dieser Qi-losen Nahrung können die enthaltenen Vitalstoffe, Vitamine, Enzyme und Mineralien vom Organismus nicht genügend aufgenommen und verwertet werden.

Viele Dinge, welche wir heute essen, verdienen deshalb den Namen Lebensmittel nicht mehr. Nahrungsmittel ist da schon treffender. Sie machen uns höchstens satt, d.h. füllen uns den Bauch. Leben geben Sie uns aber keins.

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Was unsere Vorfahren aßen ist für uns -nach wie vor- die gesunde Ernährung!
 

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